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Automotoren-Modelle: Käfer Optionen
gulo1984
#1 Geschrieben : Samstag, 18. Juli 2020 17:45:53

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Ich habe es getan! Lange wehrte ich mich dagegen. Die Modelle der Mustang-, Porsche- und anderen Motoren, so im Maßstab 1:3, 1:4 usw. - ich konnte ihnen widerstehen. Doch nun kam der VW Boxer-Motor als Modell heraus - als alter Käferfreund kam ich nun nicht mehr aus und schlug zu! Das Modell kommt in einem festen, schön bedruckten Karton.




Dazu gibt es eine Broschüre, 100 Seiten stark, welche Geschichtliches vermittelt (das kannte ich aber schon) und eine gut gemachte Anleitung enthält.



Die Bauteile bzw. Spritzlinge sind einzeln in Tüten verpackt, alles ist gut beschriftet und übersichtlich. Die Zahl der Teile habe ich nicht gezählt. Die Einheitsschrauben wirken recht grob, lassen sich aber problemlos eindrehen, in den Kunststoff natürlich mit viel Gefühl. Einen Schrubentrecker gibt es dazu, er ist schön magnetisch. Ich hatte mit keiner einzigen Schraubverbindung irgendein Thema.


Überhaupt ist die Qualität der Teile sehr hoch. Es gibt diverse Preßverbindungen, auch diese lassen sich mühelos herstellen, rasten gut ein oder halten auch so einwandfrei. Natürlich ist das Modell meistenteils aus Kunststoff, nur ein paar Wellen bzw. Stößel sind aus Metall. Ich habe lange überlegt, ob ich die Teile lackieren soll, schließlich sind die Angußstellen immer unschön und außerdem wirken manche Teile etwas plump und fast abstrakt. Nachdem aber viele Klarsichtteile dabei sind, macht das Lackieren keinen Sinn. So habe ich es beim Kaschieren der Angußsstellen belassen. Genial ist, daß sich nicht nur die Kolben, Lima mit Lüfterrad und Verteiler drehen, sondern auch die Nockenwelle und der gesamte Ventiltrieb bewegen, inkl. Kipphebel und Ventile. Auch werden die Teile dort und ähnlich montiert, wie es bei dem realen Motor der Fall ist. Am Schluß wird der Motor auf einen Sockel geschraubt. Dieser enthält die Batterien, einen Antriebsmotor und ein Geräuschmodul. Der Lautsprecher ist etwas größer als bei den 1:8-Automodellen und klingt damit leicht besser.




Der Verteiler ist natürlich zu groß für den Maßstab, dafür verteilt er tatsächlich. Der Motor im Sockel treibt das Modell an, alles dreht sich und die Ventile gehen auf und zu – und die Zündkerzen leuchten reihum auf, daß es nur so eine Freude ist.



Modellbauerisch ist das keine richtige Herausforderung und nach ca. 2 Stunden ist man fertig. Aber Spaß macht es und dies tut auch das fertige Modell. Empfehlung? Durchaus, wer es nicht so mit den Käferlein hat, kann ja auch ein anderes Modell wählen (die vermutlich vom Prinzip her ähnlich gestrickt sind).

VG
Gunnar

Fertiggestellt: Ford Shelby Mustang, Porsche RS,VW Käfer-Motor 1:4
Im Bau: VW Samba, Jag E-Type, Trabant, Rolls Royce Ambassador, Fendt, Manta
Andreas
#2 Geschrieben : Sonntag, 19. Juli 2020 17:13:21

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Hallo Gunnar,
Auch eine schöne Sache
Mal nur einen Motor zu bauen.
Vorallem wenn die Funktionen sichtbar sind. Für jemand der nicht viel über die Funktionsweise eines
Motors weiß sehr gutes lehrmaterial.
Aber man hätte hier die Verteilerkappe realistischer darstellen können.
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gulo1984
#3 Geschrieben : Sonntag, 19. Juli 2020 18:38:38

Rang: Semipro Level 2
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Nicht nur die Verteilerkappe BigGrin - wie schon erwähnt, man sollte bei diesen Modellen eine gewisse Vorliebe für das Abstrakte haben...
Nachdem ich aber schon an diversen echten luftgekühlten VW-Motoren geschraubt habe, weiß ich aber, wie das Zeug aussehen müßte und kann ja meine Phantasie spielen lassen LOL .
VG
Gunnar

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