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Hier kommt die Sonne (96/140) Optionen
greyhawk
#1 Geschrieben : Sonntag, 3. Juli 2016 17:15:20

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Daß ich um die Soleil Royal nicht herumkomme, wird wohl niemanden überraschen, also laste ich mir das dreieinhalbste Schiff auf, wieso nicht, hab ja sonst nix zu tun XD

Geplant sind meine üblichen bauphasenweisen Updates, teilweise werde ich zwei Bauphasen zu einem Update zusammenfassen aus bautechnischen Gründen (z.B. wegen synchroner Steuer-Backbordweise Beplankung)

Meine Werft und ich sind jedenfalls bereit.



Fehlt nur noch Holz.
greyhawk
#2 Geschrieben : Mittwoch, 20. Juli 2016 10:30:00

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Die Soleil Royal (hier in einem Aquarell von Paul Lengelle) war das Flaggschiff der französischen Atlantikflotte zur Zeit des Ancien Regime. Das von 1669-71 gebaute und 104 Kanonen ausgestattete Linienschiff erhielt seinen Namen zu Ehren des Sonnenkönigs Ludwig des 14ten. Im Mai/Juni 1692 wurde die Soleil Royal im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs bei den Seeschlachten von Barfleur und La Hougue zunächst schwer beschädigt und dann niedergebrannt. Hier wird im Verlauf der nächsten Jahre der Bau eines hölzernen Vollmodells dieses wunderschönen Schiffs im Maßstab 1:70 dokumentiert werden.
greyhawk
#3 Geschrieben : Mittwoch, 20. Juli 2016 18:47:00

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Mal ein Blick auf Phase 1 der Soleil Royal. Sehr schön ist, daß das Holz durch vernünftiges Sperrholz ausgetauscht wurde statt der Bambuspresspappe, die in der Anleitung zu sehen ist. Das Dekoelement für die Heckgalerie ist soweit schön geraten, da habe ich Schlimmeres befürchtet. Mit etwas Washing lassen sich da sicher auch noch mehr Details rausholen.



Der gelieferte Spant hat minimalen Verzug und landet erstmal in der Presse. Er könnte sicher auch so verbaut werden ohne Probleme, aber bis zur nächsten Lieferung ist ja viel Zeit, also warum nicht ein bissel perfektionistisch arbeiten.

Negativ fällt auf, daß die Decksbeplankung in der Anleitung eher nach dem Prinzip Zufall durchgeführt wird. Das kann ich mir bei einem Schiff dieser Zeit kaum vorstellen, insbesondere nicht bei einem Flaggschiff. Ich werde hier ein 4 phasiges Beplankungsmuster benutzen, falls die Recherche im Mondfeld nichts anderes ergibt.

Devcorp
#4 Geschrieben : Mittwoch, 20. Juli 2016 21:53:20

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Juhuu endlich gehts los bei dir, dann simma ja zur nächsten Ausgabe hoffentlich auf dem selben Stand :)
WeissNicht
#5 Geschrieben : Donnerstag, 21. Juli 2016 08:01:19

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greyhawk schrieb:


Mal ein Blick auf Phase 1 der Soleil Royal. Sehr schön ist, daß das Holz durch vernünftiges Sperrholz ausgetauscht wurde statt der Bambuspresspappe, die in der Anleitung zu sehen ist. Das Dekoelement für die Heckgalerie ist soweit schön geraten, da habe ich Schlimmeres befürchtet. Mit etwas Washing lassen sich da sicher auch noch mehr Details rausholen.


Für mich sieht das Zeug in der Bauanleitung eher nach Balsaholz aus.
Das Holz hier in deinem Baubericht macht aber wirklich deutlich mehr her.

Das Heckelement sieht gut aus, da können sich andere Bausätze ein Beispiel dran nehmen.

Alles in Allem wirkt das bieher gesehene qualitativ gut.
Wieder im Bau nach Wartezeit: SotS
Weiterhin in der Werft: HMS Victory
Fertig: Hummer H1
Auf Halde: Gorch Fock, RMS Titanic in 1:144
greyhawk
#6 Geschrieben : Donnerstag, 21. Juli 2016 08:18:16

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Danke, Balsa war, was ich meinte.

Das gelieferte Holz ist gut, das selbe Holz wie die Victory, aber mit höherer Materialstärke (dürften gut 6mm sein bei den Spanten und Kiel-Elementen)
greyhawk
#7 Geschrieben : Donnerstag, 21. Juli 2016 20:23:17

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Bauphase 1. Von 140.




Mit Bauphase 1 wird geliefert: das vordere Kielsegment, ein erster Querspant, die Backbordhälfe des vorderen Drittels des Oberdecks, 15 Furnierleisten 0,6 x 5 x 200 mm und ein Dekoelement für die Heckgalerie, das direkt ins Teilelager wandert, da wir es erst ganz am Schluß wieder benötigen werden. Es liegt auch das traditionelle Minitübchen Holzleim und Fitzelchen Schleifpapier bei. Anfangen kann man damit nix, aber es gehört halt irgendwie dazu.

Kielsegment und Querspant werden mit Hilfe eines Präzisionswinkels exakt im 90° Winkel zueinander verleimt.

Die Furnierleisten werden auf die korrekte Größe gestutz und als Decksplanken auf der Deckhälfte mit wenig Leim und sanftem Druck verlegt. Wenig(!) Leim ist wichtig, sonst quillt die ganze Chose auf, die Anleitung unterschlägt das. Apropos Anleitung, diese wirft die Planken nach dem Prinzip Zufall aufs Deck, was relativ unrealistisch ist. Ich habe mich statt dessen für ein im 17. Jahrhundert verbreitetes Beplankungsmuster entschieden, daß instabile Stellen vermeidet durch möglichst gleichmäßig verteilte Plankenstöße. Dies ist ein Kriegsschiff und Kanonen wiegen eine ganze Menge.
Die freien Stellen werden später mit Beplankung der hinteren und mittleren Decksdrittel geschlossen.

Vor dem Verlegen wurden die Seiten der Planken mit einem Kohlestift gefärbt, um die Kalfalterung (die geteerten Fugen) zu imitieren. Die Anleitung empfielt Bleistift, das Ergebnis damit war mir jedoch nicht ausgeprägt genug.

Die Nägelköpfe sind nur leicht angedeutet. Bei vielen Modellen werden diese comichaft riesig angedeutet. Bin ich kein Fan von.

greyhawk
#8 Geschrieben : Samstag, 23. Juli 2016 22:08:36

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2: Der nächste Querspant, die andere Deckshälfte des vorderen Oberdecks werden geliefert sowie 15 weitere Furnierleisten für die Decksbeplankung. Außerdem 2 Kanonen samt Lafetten, die im Teilelager landen, da auch diese erst am Schluß benötigt werden. Ich nehme an, dies sollen die 4 Pfünder sein, die Anleitung schweigt leider dazu, aber anders wäre die Handhabung dieser Kanonen wohl unnötig schwierig.



Der Querspant wird wie zuvor im 90° Winkel mit dem Kielsegment verklebt, vorher verbringt er jedoch einen Tag in der Presse, da auch hier leichter Verzug vorhanden war.

Die zweite Deckshälfte wird wie gehabt beplankt unter Fortsetzung des Beplankungsmusters. Etwas unschön: OcCre hat in die Längskante eine Fase hereingelasert, die Deckshälften mußten daher an der Kontaktstelle geradegeschliffen werden, damit sie korrekt aufeinander passten. Wie so etwas passiert? Occre.

greyhawk
#9 Geschrieben : Sonntag, 24. Juli 2016 20:56:54

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3: Ein weiterer Querspant und das Bugschott werden geliefert. Außerdem erhalten wir die Seekriegsflagge in Form der Standarte der königlichen Familie. Während die Anleitung noch vermuten ließ, hier handele es sich um Papier, stellt sich nun heraus, daß die Flagge aus einem strapazierfährigem (Kunst?)stoffgewebe ist. Sehr schön, trotzdem wandert sie ins Lager, denn wir werden sie wohl erst in 137 Bauphasen brauchen.

Das Bugschott wird mit dem vorderen Kiel verklebt, der Querspant wird bis zur nächsten Phase zurückgehalten.



Die Deckhälften werden auf ihre Montage vorbereitet, d.h. die Kanten und Nuten gerade gefeilt, die gesamte Oberfläche samtweich geschliffen und eine Passprobe im Schiffsrumpf durchgeführt.

Außerdem wird die Helling (Werft) für ihren Einsatz in der nächsten Phase justiert.
Uwe
#10 Geschrieben : Montag, 25. Juli 2016 10:44:55
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Cool!
Ein weiterer Schiffs-Baubericht!

Ich werde hier regelmäßig gespannt reinschauen!
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bauen :) !

Gruß Uwe
greyhawk
#11 Geschrieben : Montag, 25. Juli 2016 19:44:01

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Danke Uwe, das freut mich.



4: Im Beutel für Phase 4 befindet sich das mittlere Kielsegment mit Verstärkungen für die Befestigung sowie das vordere Drittel eines fiktiven Zwischendecks, das hilft, die Rumpfkonstruktion zu stabilisieren. Diesmal nichts fürs Lager, alles wird verbaut.

Es muß unbedingt darauf geachtet werden, daß der Kiel in einer geraden Linie verläuft, sonst hat man am Ende kein Boot, sondern eine Banane. Dafür müssen die Kielsegemente auf einer planen Ebene entlang einer geraden Linie zusammengeklebt werden. Auf korrekten Zuschnitt der Teile sollte man hier nicht vertrauen, wie mich die Bismarck gelehrt hat.

Einfacher ist die Konstruktion in einer Helling wie hier. Natürlich braucht man nicht unbedingt eine solche Über-Helling mit variabler Konstruktion, ein Brett mit Winkeln tuts auch wie bei der Victory. Aber diesmal hab ich mir das gegönnt.

Das Schiff wird den größten Teil der Rumpfkonstruktion in der Helling verbleiben, um sicherzustellen, daß sich nichts großartig verzieht. Holz lebt und arbeitet.

Nach der Erweiterung des Kiels wird noch der übrige Spant aus Phase 3 und das Zwischendeck (unter Gewichtsbelastung) eingebaut.

greyhawk
#12 Geschrieben : Sonntag, 7. August 2016 23:06:55

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5: Der ein oder andere hat es schon mitbekommen, dies ist nicht mehr das selbe Schiff wie beim letzten Photo, wegen Problemen mit dem gelieferten Holz habe ich das Schiff nochmal komplett von vorne neu gebaut. Statt Kohlestift habe ich diesmal für Kalfalterung und Decksbolzen doch einen weichen Zeichenbleistift benutzt, die Kohle verschmierte zu sehr.



Wir erhalten zwei weitere Spanten und zwei 30cm lange 5x5mm Vierkanthölzer. Die Spanten werden wie gehabt im mittleren Kielsegment eingesetzt (Reihenfolge dabei unbedingt beachten, die Spanten sind ähnlich, aber nicht gleich).

Aus den Holzstäben werden Decksbalken für Spanten 2-4 gesägt, auf die die beplankten Oberdeckshälften aufgeklebt werden.

Das Bugschott entwickelt leider schon wieder Verzug und wird daher ein Paar Nächte zwischen Schraubzwingen und geradem Rest Holz verbringen.

Und jetzt heißts warten auf die nächsten Teile.....

Turtleman
#13 Geschrieben : Mittwoch, 10. August 2016 11:41:37

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Moin.
Deine Werft ist echt der Hammer. Ist die gekauft oder selbst gebaut? Gibt es dazu eine Bezugsquelle bzw. Bauanleitung? Jede Hilfe wäre da echt toll. Ich habe mir zwar eine kleine Helling für die Sovereign gebaut, aber die würde ich locker gegen dieses wunderschöne Stück austauschen...

Man weis ja nie was noch kommt.

EDIT:
Hab's gefunden! Hätte jedenfalls was:
greyhawk
#14 Geschrieben : Mittwoch, 10. August 2016 12:41:26

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Normal benutz ich auch nur ein Brett und nen Winkel, aber für die Soleil wollte ich die Hobbyzone Helling mal probieren, grade weil die Beplankung ein gutes Jahr dauern wird. Bis jetzt bin ich positiv überrascht davon.
Dresdner
#15 Geschrieben : Mittwoch, 10. August 2016 19:01:12

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die Helling ist super. Hab ich mir für die Sovi und für alle nachfolgenden Projekte auch erstanden!
Passt sicher nicht alles, aber die Vorteile werden überwiegen ;)
greyhawk
#16 Geschrieben : Freitag, 19. August 2016 00:23:36

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Phase 6: Ein weiter Spant, das Mittelteil des stabilisierenden Phantasie-Zwischendecks und 2 5x5mm Vierkantstäbe.

Der Spant wird wie gehabt exakt rechtwinklig eingebaut, das Zwischendeck mit Gewichten beschwert eingeklebt und schließlich werden Decksbalken für die Fortsetzung des Vorderdecks und das Backdeck aus den Holzstäben gefertigt.

Kurz und schmerzlos.

greyhawk
#17 Geschrieben : Samstag, 20. August 2016 17:32:14

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7:

[Vorherbild leider vergessen] :-(

Im Beutel: das Mittelteil der Vorderdecks, 30 Furnierleisten und 2 Vierkanthölzer für weitere Decksbalken.

Das Mittelteil wird mit Gewichten beschwert mit den beim letzten Mal angebrachten Decksbalken verklebt und danach mit den Furnierleisten beplankt. Das Beplankungsmuster des Vorderteils wird dabei nahtlos fortgesetzt. Dies ist im Bereich der verbauten Spanten jetzt etwas schwieriger, da die Deckplanken entsprechend gekürzt, bzw. passende Lücken geschnitten werden müssen.

Überstehendes Material wird vorsichtig mit einer frischen Klinge entfernt. An den äußeren Rändern am besten in einer schabenden Bewegung wie bei der Rasur, damit es einem nicht die Planken, die hier nur wenig Kontaktfläche haben, gerade wieder runter reißt.

Die Soleil Royal ist nun zu 5% fertig.

greyhawk
#18 Geschrieben : Sonntag, 21. August 2016 22:22:00

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8: Ein Rahmen mit Schottwand, Galeriedeck und zwei Einsätzen für das Galerieschott, das Galerieschott selbst, 15 helle Furnierleisten, 15 Furnierleisten aus dunklem Sapeli-Holz, 2 Türen (fürs Lager).

Zunächst wird der bisher fehlende Decksbalken für das Backdeck eingebaut, dann die Schottwand mit Sapeli furniert und an den hintersten Spanten des Backdecks befestigt. Beim Furnieren wird wieder möglichst wenig Klebstoff verwendet, um Wellenbildung zu vermeiden. Große Teile des Schiffs werden im Laufe der Zeit mit dem dunklen, je nach Lichteinfall leicht glitzernden Sapeli verkleidet werden, was einen schönen Kontrast zur hellen Decksbeplankung erzeugt.

Schließlich wird noch das Galeriedeck am Bug eingesetzt und der spätere Sitz des Galerieschotts überprüft.

Den Rahmen nicht wegwerfen, die beiden Teile für das Galerieschott werden später noch gebraucht (bzw. die Teile aufheben).



greyhawk
#19 Geschrieben : Donnerstag, 25. August 2016 19:58:05

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9: Geliefert wird das Backdeck, 30 helle Furnierleisten sowie Former und Verstärkungen für den Bugbereich.

Fun fact: Das Backdeck hat nichts mit Backen oder Backbord zu tun, sondern heißt so, weil es zwecks Wasserablauf gekrümmt wie ein Rücken ist.

Nach Beplankung des Backdecks im bekannten Muster werden die bisher noch sichtbaren Teile der Decksbalken in den Öffnungen des Oberdecks entfernt.

Beim Einkleben des Backdecks muß besonders sorgfältig auf Sitz, ausreichende Trocknungszeit und Gewichtsbelastung geachtet werden, damit das flache Deck seine vorgesehene namensgebende Krümmung annimmt.

Schließlich werden noch Bugformer und Bug-Verstärkungen installiert.

greyhawk
#20 Geschrieben : Samstag, 27. August 2016 16:52:33

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10: Der letzte Teil des Kiels und Verstärkungen zur Befestigung werden geliefert.

Das Kielsegment wird wieder mit Hilfe der Helling oder eines planen Bretts mit Mittellinie exakt ausgerichtet und mit den Verstärkungen mit dem bisherigen Rumpf verbunden.

Das Galeriedeck wird mit Sapelli furniert. Da Sapelli sehr trocken und damit brüchig ist muß das Anpassen der Deckplanken hier besonders vorsichtig erfolgen. Am besten dreht man den Rumpf auf den Kopf, legt etwas hartes Restholz auf das Deck und ritzt behutsam mehrfach die Leisten von "unten" (jetzt ja oben) an bis diese von Selbst abfallen.

Wieder leichter Verzug im Heck, aber nichts was Probleme bereiten sollte.

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