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Polieren von Automodell-Lacken Optionen
gulo1984
#1 Geschrieben : Freitag, 15. Mai 2020 21:46:57

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Hallo miteinander,

da ich (leider) im Modellbau dauernd Perfektion anstrebe, habe ich (nochmals leider) auch so meine Probleme mit den Lackierungen der Automodelle. Betrachtet man sie unter normalen Bedingungen, sehen viele von ihnen sehr gut aus. Hält man sie jedoch gegen (künstliches) Licht, ist die Qualität oft nicht so gut. Nun kann man sich natürlich fragen, warum man die Modelle gegen das Licht halten muß. Muß man nicht. Aber es gibt Leute, die kaufen Platinschmuck. Der sieht eher schnöde aus, aber "sie wissen halt, es ist Platin". Und ich weiß halt, daß der Lack gegen das Licht nicht so berauschend ist.
Deswegen habe ich mir nun eine "Winkelpoliermaschine" von einem bekannten Werkzeughersteller für handliche Geräte gekauft und an einem "Reste-Dach" mit dem Testen/Üben begonnen.
Nun meine Frage: hat jemand Erfahrungen damit? Welcher Aufsatz ist der beste (es gibt Lammfell, Schwamm, 2000er-Schleifpapier,...) und welches Poliermittel? Welche Umdrehungszahl wäre angeraten?
Gerne berichte ich aber zu gegebenem Zeitpunkt über meine Versuchsergebnisse.

VG
Gunnar
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TheEvil5284
#2 Geschrieben : Samstag, 16. Mai 2020 07:07:05

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gulo1984 schrieb:
Hallo miteinander,

da ich (leider) im Modellbau dauernd Perfektion anstrebe, habe ich (nochmals leider) auch so meine Probleme mit den Lackierungen der Automodelle. Betrachtet man sie unter normalen Bedingungen, sehen viele von ihnen sehr gut aus. Hält man sie jedoch gegen (künstliches) Licht, ist die Qualität oft nicht so gut. Nun kann man sich natürlich fragen, warum man die Modelle gegen das Licht halten muß. Muß man nicht. Aber es gibt Leute, die kaufen Platinschmuck. Der sieht eher schnöde aus, aber "sie wissen halt, es ist Platin". Und ich weiß halt, daß der Lack gegen das Licht nicht so berauschend ist.
Deswegen habe ich mir nun eine "Winkelpoliermaschine" von einem bekannten Werkzeughersteller für handliche Geräte gekauft und an einem "Reste-Dach" mit dem Testen/Üben begonnen.
Nun meine Frage: hat jemand Erfahrungen damit? Welcher Aufsatz ist der beste (es gibt Lammfell, Schwamm, 2000er-Schleifpapier,...) und welches Poliermittel? Welche Umdrehungszahl wäre angeraten?
Gerne berichte ich aber zu gegebenem Zeitpunkt über meine Versuchsergebnisse.

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Hallo,

erstmal kommt es darauf an mit welche Art vom Lack das ganze lackiert wurde.
Wenn du es in einer Autolackiererei machen lassen hast, ist da ganz normaler Autolack drauf. Somit könntest du jede Autopolietur aus dem Einzelhandel oder Autozubehör nehmen.

Aber da der Lack relativ dünn sein wird, würde ich keine Polietur mit Schleifanteilen nehmen, was das ganze schon recht schwer macht. Denn in jeder Polietur sind Schleifpartikel vorhanden, sonst wurde der Lack ja nicht wieder glänzen.

Von Tamiya gibt es Polietur für Modellbau, damit habe ich aber noch keine Erfahrung gemacht.

Und dann wurde ich an den Fahrzeugen auch nicht mit einer Poliermaschiene bei gehen. Dafür ist die viel zu grob und zu klobig. Wenn dann poliere es mit der Hand.

Wie Mister Miyagi Daniel San erklärt.. Auftragen, polieren, auftragen, polieren..

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

Gruß
Daniel
gulo1984
#3 Geschrieben : Samstag, 16. Mai 2020 19:58:07

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Hallo,

vielen Dank für Deine Ratschläge! Welche Art von Lack bei den Modellen eingesetzt wird, weiß ich natürlich nicht.
Die Handmethode hatte ich selbst schon recht ausgiebig getestet. Da geht etwas, aber für die richtig fiesen Stellen benötigt man wohl ewig.
Die Poliermaschine, die ich erwarb, ist kein großes, schweres Teil, sondern so eines speziell für Hobbyzwecke. Ich teste nun mal weiter an meinem Probierdach. Sollte ich da durch die dünne Lackschicht stoßen, wäre es nicht weiter schlimm. Die fiesen Stellen muß man wohl mit 2000er-Schleifpapier vorbehandeln, auch das geht mit der Maschine. Da muß man dann nur kurz schleifen und schon sieht es besser aus, aber eben matt. Das geht man dann wohl wieder mit der Poliermethode an.
Wie gesagt, ich bin ganz am Anfang. Wenn ich dann mehr weiß, melde ich mich dazu wieder.

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TheEvil5284
#4 Geschrieben : Samstag, 16. Mai 2020 23:52:16

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Nabend,

wenn du da mit Schleifpapier bei gehst, dann 2000er was du hast oder höher und schleife es nass.
Schont den Lack mehr.

Gruß
Daniel
gulo1984
#5 Geschrieben : Montag, 18. Mai 2020 08:52:55

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Vielen Dank für den Hinweis! Wie schon erwähnt, ich werde verschiedene Versuche unternehmen und diese bzw. deren Ergebnisse auch gerne hier im Forum teilen.
Fortsetzung folgt!
VG
Gunnar

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Andreas
#6 Geschrieben : Montag, 18. Mai 2020 09:33:10

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gulo1984 schrieb:
Vielen Dank für den Hinweis! Wie schon erwähnt, ich werde verschiedene Versuche unternehmen und diese bzw. deren Ergebnisse auch gerne hier im Forum teilen.
Fortsetzung folgt!


Hallo Gunnar
Ich benutze immer Schleifpads von Vallejo bis 3000er. Vorteil, passt sich gut den Konturen der Karosserie an.
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gulo1984
#7 Geschrieben : Montag, 18. Mai 2020 09:58:28

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Super, vielen Dank für Deinen Hinweis, auch dies werde ich in meine Versuchsreihen einbauen!

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Gunnar
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gulo1984
#8 Geschrieben : Samstag, 30. Mai 2020 18:27:52

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So, nun ein erster Zwischenbericht. Zuerst: leider reichen meine fotografischen Möglichkeiten nicht aus, das abzulichten, was ich hätte zeigen wollen. So deutlich man die Lackunregelmäßigkeiten (kleine Einschlüsse, "rauhe Stellen" usw.) gegen das Licht mit dem bloßen Auge sieht, so unmöglich ist es für mich, dies irgendwie fotografisch zu erfassen. Das ist wohl fast zwangsläufig, da das Kunstlicht immer zu Spiegelungen führt. Schade.

Die bisherigen Versuche haben folgendes ergeben: ich habe einen Rotationswinkelpolierer (aus der grünen Bastlerserie von dem Hersteller mit dem Doppel-x) und die Hand- und Exzenterpolitur, welche kürzlich in einer Oldtimerzeitschrift Testsieger wurde (wenn der Rotationspolierer langsam läuft, funktioniert das auch) eingesetzt.
Die Stellen, die ich gerne zu einem perfekten "Gegenlichtglanz" gebracht hätte, bekomme ich nicht so hin, wie ich mir dies gewünscht hätte. Die Fehlstellen sind zu tief, man würde deshalb wohl zwangsläufig auf die Grundierung bzw. das Metall stoßen.

Aber man kann trotzdem einiges erreichen. Meine Porsche-Fronthaube sieht definitiv besser aus, als frisch aus der Packung. Auch der merkwürdige Schmierfilm auf meiner Trabanthaube ist weg und jetzt glänzt sie sehr schön.

Das volle Potential läßt sich wohl nur mit eigenlackierten Teilen erreichen. Da ließe sich jederzeit nach- bzw. neulackieren, ohne daß man dies sehen würde.

Frohe Pfingsten!
Gunnar
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