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Vitrine Optionen
gulo1984
#1 Geschrieben : Donnerstag, 16. Juli 2020 12:51:30

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Folge 1

Hallo miteinander,

da das Thema "Vitrine" eigentlich nichts mit Bernds Neuvorstellung zu tun hat, auch nicht unmittelbar mit dem GT40 oder Automodellen, habe ich meine geplante Serie zum Thema "Vitrinenlösung" ausgelagert und ein neues Thema eröffnet. Auch, weil ich dazu sonst noch nichts im Forum entdeckt habe (vermutlich habe ich es nur übersehen). Ebenso vermutlich habe ich nun wieder irgendeinen Bloghaken nicht gesetzt oder ein Post-Gesetz (oben steht etwas von "Post to blog?" und die Möglichkeit einer Kennworteingabe - aber brauche ich dies?) verletzt - bitte seht mir dies nach.

Was bislang geschah:
Für die Fertigmodelle gibt es eigentlich nur eines: unter/hinter Glas und mit Dichtband an den Türen! Ansonsten werden die Modelle zur Staubwüste. Ich habe mich lange mit Vitrinen beschäftigt, aber hatte mir bis vor Kurzem noch keine gekauft. Es gibt günstige, welche aber entweder nicht tief oder breit genug sind oder sehr breite Türprofile aufweisen, insbesondere genau in der Mitte, also da, wo sie am meisten stören. Es gibt sehr schöne, breite und mit durchgehendem Glas ausgeführte Vitrinen, die aber sündhaft teuer und ewig schwer sind.
Ich werde nun für mein erstes fertiggestelltes Modell (der Mustang...) die Aquariummethode austesten. Die anfangs angedachte Methode -
man kauft einen ausreichend großen, quaderförmigen Glaspott, dreht diesen um und packt ihn auf eine Holzplatte. Diese hat entweder eine Nut oder eine aufgesetzte kleinere Platte, um das Glas gegen verrutschen zu schützen. Letztendlich also die Anwendung des Käseglockenprinzips. Das ganze kann man dann in ein beliebiges Regal packen oder auch in der ganzen Wohnung auf irgendwelchen Abstellmöglichkeiten verteilen. Ich bin mal gespannt, wie sich dies bewährt (mit dem Glas, dem Modell, den Platten usw. kommen da schon so 30-40kg zusammen...) - habe ich ja im Nachgang entscheidend angepaßt. Ich erhielt dankenswerter Weise den Tipp mit den Acryl-Glocken der Fa. Sora.
Nachfolgend habe ich die erste Vitrine bei Sora dieser Firma bestellt und erhalten. Auch sie kommt auf eine Holzplatte. Die Rückseite ist verspiegelt. Das Ganze kam schnell, war gut verpackt und die Teile sehen sehr ordentlich aus. Der Vorteil der Selbstmontage erleichtert den Versand enorm. Die Montage selbst ist einfach und schnell. Das einzige, was mich bislang störte: am Anfang, sprich beim Auspacken, stinkt das Zeug abenteuerlich. Ob das am Acryl oder den Schutzfolien liegt, weiß ich nicht. Also ist erst einmal Ablüften angesagt. Aktualisierung: Thomas, ja, danke, es riecht nun nicht mehr!
Ansonsten gefällt mir das schon sehr gut. Den Schrubentrecker gibt es bei Sora gratis dazu! Erste Fotos finden sich nun hier (noch mit nicht vollständig entfernter Folie):







Weitere Beschreibungen zum gesamten Vitrinenkonzept und den Zirka-Kosten sind in Planung.
Also - Fort
setzung folgt! Alle Angaben ohne Gewähr!
VG
Gunnar

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gulo1984
#2 Geschrieben : Sonntag, 19. Juli 2020 18:31:00

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Folge 2

aus der Reihe - ein Vitrinenregal für Modelle.
Nach dem Montieren der Haube habe ich mich nun erst einmal mit dem Grundregal beschäftigt. Dabei handelt es sich um das Produkt eines einschlägig bekannten Möbelhauses aus dem Land mit dem großen Kiefernwaldbestand. So eines hatte ich schon in meiner Jugend und die ist leider schon lange her, insofern hoffe ich auf weiterhin lange Verfügbarkeit. Die Stützeninnenbreite beträgt 80,5 cm, was einen großen Vorteil mit sich bringt, über welchen ich in einer anderen Folge noch berichten werde. Da ich nicht meine Modelle bis kurz über dem Fußboden präsentieren möchte (die unteren kann man dann kaum oder nur mit Niederknien betrachten), starte ich erst einmal mit einer Schubladenkombination (Stauraum benötigt man immer!). So wird das erste Modell immerhin in einer rückenfreundlichen Höhe von ca. 68 cm zu sehen sein. Um die Kieferoptik abzumildern, habe ich das Ganze mit einer weißen Lasur aus dem gleichen Hause versehen.





Auch eine Beleuchtung soll das Regal erhalten und die gibt es ebenfalls beim Hrn. Elch. Ein erster Test zeigte, daß sich die LEDs wirklich kaum erwärmen und auch nach ca. 1 Stunde mit nur ca. 6 mm Abstand zeigten sich am Acryl keinerlei Veränderungen.



Fortsetzung folgt! Alle Angaben ohne Gewähr!
VG
Gunnar

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gulo1984
#3 Geschrieben : Donnerstag, 30. Juli 2020 09:59:06

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Folge 3

Zur Beleuchtung komme ich später noch einmal. Zunächst möchte ich nun aber den weiteren Aufbau der Käseglocke beschreiben. Wie bereits erwähnt, wird die Acrylhaube auf eine Holzplatte gesetzt. Ich habe als eine solche einen Baumarkt-Regalboden in den Abmessungen 80x40 cm ausgeguckt. Diese ist in einer Art Betonoptik gehalten, was mir recht gut gefällt. Es wirkt realitätsnäher als eine Holzmaserung und ist gleichzeitig auch wenig empfindlich. Allerdings ist damit die „Platte auf Platte“- Lösung wenig sinnvoll. Ich müßte eine weitere Platte an zwei Seiten zuschneiden, hätte dann aber nicht die passenden Umleimer, was mir nicht gefallen würde. Dies ist übrigens auch der Grund, warum die 80,5cm lichte Weite des Grundregals so vorteilhaft ist…
Ich habe eine andere Lösung gewählt: mit günstigen Baumarkt-Alu-Profilen, sauber auf Gehrung gesägt, habe ich einen Rahmen geschaffen bzw. auf der Platte verschraubt. Das sieht gut aus und hält die Haube ebenfalls sicher.







Der geneigte Leser verzeihe mir die Unschärfe auf den Fotos - die sieht man nicht auf dem kleinen Kamera-Display, sondern erst am Kompuhter. Aber man kann ja alles erkennen.

Fortsetzung folgt! Alle Angaben ohne Gewähr!
VG
Gunnar

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Andreas
#4 Geschrieben : Samstag, 1. August 2020 06:51:14

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Hallo Gunnar,
da macht sich jemand sehr viel Gedanken zum Schutz seiner Modelle. Finde ich klasse! Sehr schön durchdacht.Hier bin ich auch gerade dabei. Zurzeit sind meine Teilweise mit Modellstoffhauben abgedeckt. Nicht gerade schön wenn sie nicht sichtbar sind. Hast du evtl noch die Modellbezeichnung von dem Hochregal?

Gruß
Andreas
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_Ralf_
#5 Geschrieben : Samstag, 1. August 2020 08:49:42

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Hallo Andreas,

das dürfte das Regal "IVAR" sein. Von denen habe/hatte ich auch verschiedene.
https://www.ikea.com/de/...regal-kiefer-s69251345/

Gruß
Ralf
Andreas
#6 Geschrieben : Samstag, 1. August 2020 09:07:55

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_Ralf_ schrieb:
Hallo Andreas,

das dürfte das Regal "IVAR" sein. Von denen habe/hatte ich auch verschiedene.
https://www.ikea.com/de/...regal-kiefer-s69251345/

Gruß
Ralf


Super! Dankeschön RalfBigGrin
Denke fahre da mal hin

Grüße
Andreas
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gulo1984
#7 Geschrieben : Montag, 3. August 2020 15:55:58

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Hallo,

es freut mich, wenn meine Beschreibungen Anklang finden! Ja, es handelt sich um "Ivar".
Vielleicht noch einen Ausblick, was ich in den weiteren Folgen noch abdecken möchte (die kommen halt so mit dem Baufortschritt):
Montage der Vitrinenbeleuchtung und elektrische Anbindung
"Schienen"-Führung (preiswert!) der Grundplatte
Elektrische Anbindung der Modelle
Stand-Lösung für die Modelle

Fortsetzung folgt!
VG
Gunnar

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Andreas
#8 Geschrieben : Dienstag, 4. August 2020 08:51:33

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Hallo Gunnar,
ja wir waren gestern auch gleich los zu diesem Möbel Riesen. Zwei habe ich gleich mitgenommen.Langsam wird es doch etwas eng in meinem Bastel Reich. Mit der Lichttechnik werde ich mir auch was einfallen lassen.
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Jurgen
#9 Geschrieben : Dienstag, 4. August 2020 08:53:39

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Andreas schrieb:
Hallo Gunnar,
ja wir waren gestern auch gleich los zu diesem Möbel Riesen. Zwei habe ich gleich mitgenommen.Langsam wird es doch etwas eng in meinem Bastel Reich. Mit der Lichttechnik werde ich mir auch was einfallen lassen.



Das kann ich mir Vorstellen das es langsam eng wirdLOL LOL. Wieviele sind es denn schon?,meinste zwei Regale reichen?BigGrin
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gulo1984
#10 Geschrieben : Donnerstag, 6. August 2020 19:36:00

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Folge 4

Nun, zu der Anzahl an Modellen bei Andreas kann ich keine qualifizierte Antwort liefern BigGrin .

Sehr wohl will ich Euch aber die nächste Folge aus der beliebten Reihe "wir bauen ein Vitrinenregal" nicht vorenthalten.

Will man die Vitrine für 1:8-Automodelle nutzen, erreichen Modell plus Grundplatte plus Haube usw. schnell 10 kg und mehr an Gewicht. Dafür sollte man Tragegriffe an der Grundplatte vorsehen, um das Modell ggf. aus dem Regal heben und es nachfolgend im Haus spazieren tragen zu können. Ich habe jedoch einen anderen Weg gewählt und mir günstige PVC 4-Kant-Leisten mit einer Kantenlänge von 7,5mm aus dem Baumarkt des Vertrauens ausgesucht (s. Foto).



Diese werden unten an die Holzgrundplatte geschraubt und mit einer Einführschräge versehen (s. Foto).



Zusätzlich, um eine Durchbiegung der Grundplatte zu vermeiden, habe ich noch zwei kurze Reststückleisten in die Mitte der Platte geschraubt (s. Foto).



Zwischen diesen ist etwas Abstand, um für das Kabel der Vitrinenbeleuchtung Platz zu lassen (dies wird in einer späteren Folge noch behandelt). Dem aufmerksamen Betrachter werden die Bananenstecker nicht entgangen sein. Auch zu diesen wird es zu einem anderen Zeitpunkt noch Ausführungen geben. Allerdings merken wir uns nicht die Position dieser, da jene ungünstig ist und noch einmal verändert werden muß.

Die gleichen Profile werden auf den Regalboden geschraubt und zwar so, daß sie genau zwischen die Profile auf der Grundplatte passen (s. Fotos).





Was erreicht man damit? Folgendes:
die Grundplatte hat nun etwas Abstand zum Regalboden (oder jeder anderen Abstellfläche). Damit läßt sich die ganze Einheit wesentlich leichter anheben (die 7,5mm reichen selbst bei meinen Wurschtfingern) und man spart sich zusätzliche Griffe.
Die ganze Einheit läßt sich leichter in das Regal schieben, da die Leisten besser gleiten, als wenn die Grundplatte vollflächig auf dem Regalboden aufliegt.
Die Leisten an der Grundplatte und jene am Regalboden schaffen eine ausreichend präzise Führung, die das Einschieben der Einheit in das Regal vereinfacht.
Durch den durch die Leisten geschaffenen Abstand hat man unter der Grundplatte ausreichen Raum für eine Kabelführung o.ä..

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VG
Gunnar

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Wabie
#11 Geschrieben : Freitag, 7. August 2020 21:42:17

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Hallo Gunnar,

ein interessantes Tutorial ThumpUp

Gefällt mir sehr gut, bin gespannt wie es weiter geht Smile

Gruß Stefan
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MfG Stefan
gulo1984
#12 Geschrieben : Dienstag, 11. August 2020 11:24:00

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Folge 5

Hallo Stefan,
vielen Dank für Deine anspornenden Worte!

Wie schon angekündigt wollte ich noch einmal auf das Thema „Vitrinenbeleuchtung“ eingehen. Ich hatte den Hitzetest in einer der vorhergehenden Folgen bereits beschrieben. Die recht kompakten Leuchten werden in einem 4er-Set („Ledberg“, s. Foto) geliefert. Die Leuchten hängen an einem Trafo, welcher im Netzstecker integriert ist.



Hinweis: neben der Vitrinenbeleuchtung plane ich eine Modellbeleuchtung (zu dieser gehören auch die Bananenstecker aus der letzten Folge). Die Modellbeleuchtung wird ein eigenes Kapitel erhalten.

Um eine Kollision mit der Acrylhaube darunter zu vermeiden, habe ich die Leuchten mittig um ca. 12mm eingesenkt. So sind sie fast mit der Unterseite des Regalbodens bündig und es bleibt aber noch etwas Holz, um die Halterung zu verschrauben (s. Fotos).











Daß der längere, voreilende Zentrierbohrer dabei zwangsläufig ein Durchgangsloch erzeugt, ist ein durchaus vorteilhafter Kollateralschaden: durch dieses kann zum einen ggf. doch entstehende Abwärme entweichen. Zum anderen habe ich mich, entgegen einem ersten Ansatz, welcher auf einem der Fotos erkennbar ist, dafür entschieden, das Versorgungkabel der Leuchte nach oben und dann auf der Oberseite des Regalbodens nach hinten zu führen (s. Foto).



Dort wird es ohnehin durch die darüber liegende Grundplatte verdeckt (dem Set sind kurze Kabelkanäle beigelegt).

Das Licht ist in warmen Tönen gehalten und erscheint mir als völlig ausreichend. Für das Foto wurde ein Blitz verwendet, was den Lichtschein stärker reduziert, als dies in Wirklichkeit der Fall ist. Und es ist viel schärfer, als auf dem Foto!
Die Wirkung wird sich aber erst endgültig zeigen, wenn dann ein Modell in der Vitrine steht.





Für die Kabelführung habe ich mir einen günstigen 10x10 mm Kabelkanal besorgt. Dieser ist für meine Kabeldurchmesser ausreichend. Im Kanal verlaufen nun zum einen die „Ledberg“-Kabel, zum anderen Klingeldraht, welchen ich für die Modellbeleuchtung benötige.











Fortsetzung folgt! Alle Angaben ohne Gewähr!
VG
Gunnar

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gulo1984
#13 Geschrieben : Dienstag, 18. August 2020 15:13:42

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Folge 6

In diesem Kapitel möchte ich die Lösung beschreiben, mit welcher ich meine Fahrzeug-Modelle auf der Grundplatte gegen Verrutschen/Wegrollen sichern möchte.
Jeder Liebhaber von echten Automobilen weiß, daß, wenn diese für mehr als ein paar Wochen stehen, man durch starkes Aufpumpen der Reifen oder ein Aufbocken des Fahrzeugs an den richtigen Stellen Standschäden an den Reifen und der Aufhängung vermeiden sollte. Ansonsten würde das Fahrzeuggewicht zu einer Abplattung der Reifen führen, welche sich durch eine Unwucht bemerkbar macht. Nun sind Geschwindigkeiten jenseits der 1km/h für unsere Standmodelle eher die Ausnahme. Trotzdem frage ich mich, warum bei fast allen Modellen von den Herstellern Stützsockel mitgeliefert werden. Diese sind i.d.R. aus schwarzem Kunststoff, entsprechend geformt und werden seitlich unter das Fahrzeug geschoben, so daß dieses etwas über dem Boden schwebt. Die These, daß diese Mitlieferung in der Notwendigkeit der Verringerung von Plastiküberschüssen begründet ist, halte ich eher für abwegig. Also, auch die Hersteller halten für lange Standzeiten eine Unterstützung der 7-10 kg schweren Metall-Druckgußmodelle für sinnvoll und ich bin ebenfalls kein Freund von abgeplatteten Reifen.
Beim Mustang werden merkwürdiger Weise keine Plastikstützen mitgeliefert. Deshalb habe ich aus einem Buche-Rechteckprofil (ca. 20x14 Kantenlänge) mir selbst welche gebastelt. Dafür werden entsprechende Abschnitte ab- bzw. zurechtgesägt. Auch diese erhalten eine Stufe, um eine seitliche Fixierung zu ermöglichen (s. Fotos, teilweise weiter unten). Dabei habe ich die Höhe so bemessen, daß die Modellräder ca. 1mm über der Grundplatte schweben. Auch wenn die Modelle gefedert sind – der Ausfederweg ist marginal. Deshalb entsteht auch kein „hochbeiniger“ Eindruck.





Die Stützen werden auch nicht nur seitlich an das Modell geschoben, sondern mit der Grundplatte verschraubt. Dazu werden mit einer Papierschablone die jeweiligen Positionen ermittelt (s. Fotos). Die Lage der Schablone auf der Grundplatte sollte mit kleinen Bleistiftstrichen markiert werden. Das ist besser, als sie mit Klebeband zu befestigen, da man sie dann zwischendurch abnehmen und wieder auflegen kann.











Nachfolgend werden die Stützen schwarz eingefärbt und mit einem Stück Isolierband als Kratzschutz versehen. Anmerkung für Nicht-Mustang-Besitzer: dieses ist hier rot, da auch der Mustang ein rotes Fahrgestell aufweist. Außerdem kann man so die Stufe auf den Fotos besser erkennen.



Nach dem Festschrauben auf der Grundplatte kann dann das Modell auf die vier Stützen gesetzt werden. Um dies zu erleichtern und Beschädigungen an dem Modell zu verhindern, habe ich erst 3 entsprechend große Hartschaumstücke untergelegt (die hatte ich so in der Restekiste) und diese dann einzeln herausgezogen.





Das Modell sitzt nun super, sicher (es gab nicht ein kleines Kratzerlein) und ausreichend gegen seitliches Verrutschen geschützt! Die Reifen werden nicht platt und die Aufhängungen/Federungen ermatten nicht.
Selbstredend könnte man die Modelle auch anders positionieren, z.B. zwei- oder dreidimensional schräg auf der Grundplatte. Ich will bei meinen Modellen eine Türe und die Motorhaube geöffnet lassen, damit man auch eine schöne Einsicht auf die Details dort hat. Das ist alles Geschmackssache.
Übrigens, für den aufmerksamen Betrachter – da ich sie ohnehin schon offen hatte, ist die Fahrertür auf keinem der Fotos sauber geschlossen. Das ist/wäre aber auch bei meinem Modell möglich!

Und noch zum Schluß: diese Lösung kann auch mit den bei anderen Modellen verfügbaren Kunststoffstützen umgesetzt werden. Hier muß man nur ein entsprechendes Holzprofil (rund oder eckig) möglichst bündig in den Hohlkörper pressen und kann dann jene ebenso mit der Grundplatte verschrauben. Dies habe ich aber selbst noch nicht getestet.

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VG
Gunnar

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#14 Geschrieben : Sonntag, 23. August 2020 20:46:23

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Folge 7:
Meine Schaustücke sollen auch kurze Beschreibungen zum Vorbild erhalten. Dann muß ich nicht für jeden interessierten Besucher alle Daten herunterleiern. Die beste Position dafür habe ich als „seitlich stehend“ identifiziert. Schließlich muß man ca. 140 cm an Sichtbereich abdecken. Deshalb ist eine schräge Anordnung ungünstig, weil man dann bei dem auf der obersten Ebene stehenden Modell nichts mehr lesen könnte (zumindest bei einer Körpergröße von weniger als 200 cm). Die aus meiner Sicht einfachste, kostengünstigste und flexibelste Lösung ist folgende:
es werden die Daten aus einem bekannten Online-Lexikon genutzt (dann sind diese auch halbwegs strukturell einheitlich), auf dem PC in Größe, Form usw. angepaßt und ausgedruckt. Dieser Druck wird laminiert und mit zwei Löchern im richtigen Abstand versehen (z.B. mit dem Papierlocher). Da auf dem Bogen noch reichlich Platz war, habe ich gleich noch eine Reihe von Beschriftungsschildchen draufgepackt. Das Laminiergerät laminiert unabhängig von der Zahl der Buchstaben.



Am besagten Grundregal gibt es an den Innenseiten der Pfosten Bohrungen für die Haltestifte der Regalböden. Und in jene kann man wunderbar jeweils eine Schraube (Vorsicht, die richtige Länge heraussuchen, sonst kommt sie nach vorne sehr unschön heraus!) drehen und damit das Schild be-festigen. Spätere Änderungen, Umzüge von Modellen in andere Regale usw. sind damit kein Problem.





Allerdings war ich damit noch nicht ganz zufrieden. Das laminierte Blatt sieht zwar schön aus, hängt aber wie ein nasser Lappen und biegt sich auch etwas durch. Deswegen habe ich dann doch die Lu-xusvariante spendiert: ein passendes Sperrholzbrettchen aus der Restekiste wird auf Maß gebracht, die Rückseite lasiert, das Blatt aufgeklebt und dann wie gehabt an den Pfosten geschraubt. Nun gefällt mir dies sehr gut.





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#15 Geschrieben : Mittwoch, 26. August 2020 21:32:47

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Folge 8:

Nun komme ich zu dem schönen Kapitel „Modellbeleuchtung“! Das wird bzgl. Länge eine Monsterfolge und wohl aus dieser Reihe die vorletzte!
Die 1:8-Fahrzeugmodelle haben zumeist funktionierende Scheinwerfer und Rück-/Bremsleuchten, quäkende Hupen und asthmatische Motorengeräusche usw. Diese werden realitätsgetreu über Lichtschalter am Armaturenbrett, den Hupenknopf am Lenkrad, das Brems- und das Gaspedal usw. betätigt. Die Steuerung erfolgt über eine kleine Platine, die Stromversorgung über Batterien (zumeist Knopfzellen oder AA/AAA-Stabbatterien), für welches ein Fach im Modell vorgesehen ist.
Dabei gibt es drei Probleme: zum ersten ist die Zugänglichkeit zum Batteriefach nicht immer sehr gut. Beim Mustang müssen die beiden Sport-Haubenschließungen aufgefieselt werden (immer mit dem Risiko, daß einer der beiden Stifte dabei abbricht) und dann die Batterieattrappe abgehoben werden. Beim Trabant bricht man beim Öffnen des extrem strammen Batteriefachverschlusses sich entweder die Finger ab oder den Verschluß oder man verkratzt irgendetwas (deshalb habe ich es nach der Montage auch nicht mehr angerührt und werde lieber das Batteriefach von oben noch einmal abschrauben). Erfahrungen mit anderen Modellen habe ich nur vereinzelt (Aston, Fendt), da war es etwas besser, aber es gibt sicherlich weitere Modelle, bei welchen ähnliche Probleme auftreten.
Zum zweiten säuft mein Mustang Ruhestrom wie das Original den Fusel! Nach dem Einsetzen der drei Knopfzellen habe ich die Funktionen ein, zwei Mal ausgetestet und dann stand das Modell unberührt in der Vitrine (noch in der Einfachlösung, s. Folge 1). Nach ca. 2 Monaten waren alle drei Zellen völlig leer!
Zum dritten vergißt man ja gerne die Batterien bei langen Standzeiten, diese laufen aus und versauen ganz fies und unrettbar das Batteriefach.

Deshalb werde ich meine Modelle für die Vitrine mit einer externen Stromversorgung ausstatten. Dies soll so umgesetzt werden, daß keinerlei Eingriffe oder Beschädigungen am Modell selbst erfolgen, d.h. der Urzustand kann jederzeit wieder hergestellt werden. Als „Herzstück“ benötigt man zunächst einen Adapter, der statt der Batterien eingesetzt wird. Dafür eignen sich M6-Kunststoffschrauben und M6-Messingmuttern. Deren Durchmesser paßt sehr gut zu den im Mustang eingesetzten CR44-Knopfzellen und auch zu AA/AAA-Batterien (AAA haben einen Außendurchmesser von ca. 10mm, AA sind noch etwas größer, ggf. weicht man auf einen anderen Durchmesser aus). Im Mustang liegen drei dieser Zellen hintereinander. Deshalb habe ich für den Adapter ein Stück der Schraube hergenommen (s. Fotos) und zwei Messingmuttern an die Enden geschraubt. Bevor diese aufgeschraubt werden, erhalten sie noch jeweils per Lötung ein Anschlußkabel mit 0,8mm Durchmesser und 0,05 mm2 Litzenquerschnitt (das sollte für die Stromstärken der LEDs ausreichen). Für den Mustang war dies noch nicht passend, da die Kontakte des Batteriefachs nur einen geringen Durchmesser haben und somit durch die Messingmuttern auf die Kunststoffschraube gedrückt hätten. Das hätte dem Strom nicht so gut gefallen.



Deshalb habe ich noch auf jeder Mutter ein Stückchen dünnes Messingblech stirnseitig aufgelötet.
Die erforderliche Länge des Adapters ergibt sich aus der Stapelhöhe der 3 Zellen. Sie kann über die Verschraubung stufenlos einjustiert werden. Ein davor aufgebrachter Punkt Sekundenkleber hilft, daß sich die Muttern später nicht verdrehen.
Nach dem Aufschrauben der beiden Muttern werden die beiden Anschlußdrähte noch auf der Schraube verknotet, damit man eine gewisse Zugentlastung erhält.









Nun kann der Adapter eingesetzt und die Drähte nach unten (der Motorraum ist nach unten offen) aus dem Modell herausgeführt werden. Er paßt perfekt und schafft problemlos Kontakt zu beiden Polen! Die Batterieattrappe läßt sich problemlos danach wieder montieren, d.h. außer den beiden dünnen Drähtchen ist nichts zu sehen.





In vielen Modellen werden zwei oder drei AA bzw. AAA-Batterien eingesetzt. Hier benötigt man zwei Adapter, jeder dann nur mit einem Pol. Sprich, hier nimmt man die (gekürzte) komplette Kunststoffschraube und nur ein Mutter und setzt sie in die beiden äußeren Batteriepositionen. Bei drei Batterien bleibt die mittlere frei. Ein Herausführen der beiden dünnen Drähte aus dem Batteriefach sollte bei den meisten Modellen ohne Eingriffe (Bohrungen o.ä.) problemlos möglich sein. Idealer Weise setzt man die Adapter bereits bei der Montage der Modelle in die Batteriefächer, dann wird die Kabelführung erleichtert.
So habe ich mal als Zweitversuch Adapter in meinen Fendt eingesetzt (beim Schreiben ist dessen Bauphase 27 abgeschlossen). Hier kommen zwei AAA-Batterien zum Einsatz. Meine KS-Schrauben waren mit 30 mm zu kurz und da ich zumeist außerhalb der Geschäftsöffnungszeiten bastele, konnte ich auf die Schnelle auch keine anderen besorgen. Hier bin ich einen anderen Weg gegangen: ich habe mir aus einem Sperrholzreststück zwei Quader geschnitten (ein Holzrundstab mit D=10 mm, wäre schicker gewesen, aber den hatte ich auch gerade nicht zur Hand) und jeweils an ein Ende einen Nagel gesetzt. An diese hatte ich vorher die Anschlußlitzen gelötet. Übrigens: bei mir ist schwarz immer plus, weiß minus. Das hat nichts mit Yin-Yang oder Aberglauben zu tun, sondern eine einmal definierte Zuordnung, konsequent beibehalten, schützt vor Verpolungen. Dabei sollte man erst die Nägel setzen und dann den Quader auf das richtige Maß ablängen. Diese ließen sich problemlos in das Batteriefach einsetzen (s. Fotos). Zugegeben, sie sehen etwas rustikal aus. Da man sie aber ohnehin nicht sieht und ich sie jederzeit entfernen könnte, habe ich sie so gelassen. Wem das nicht gefällt, der kann seine ja mit Buntpapier bekleben. Auch hier ließen sich die dünnen Drähte ohne Eingriffe herausführen, in diesem Fall am Rastnasenverschluß.









Die beiden Anschlußkabel, welche nun aus dem Modell herausgeführt wurden, werden an eine Lüsterklemme angeschlossen. Diese Schnittstelle ist erforderlich, wenn man das Modell ggf. von der Grundplatte herunternehmen möchte. Es gibt hierfür sicherlich noch andere Lösungen als die Lüsterklemme. Mich stört sie aber nicht, da man sie kaum sieht.



Von der Lüsterklemme gehen dann Anschlußdrähte durch eine Bohrung zu den Bananensteckern auf der Unter- bzw. Rückseite der Grundplatte (s. Fotos), welche ich bereits in einer vorhergehenden Folge erwähnt hatte. Um nicht mit dem Kabel der Vitrinenbeleuchtung zu kollidieren, muß die Kabelführung auf der Unterseite (diese wird später nicht mehr gesehen!) einige Umwege nehmen. Außerdem sollten die Bananenstecker ziemlich genau in der hier gezeigten Position sitzen. Montiert man sie weiter außen, gerät man ggf. mit den Führungsschienen in Konflikt. Setzt man sie zu weit mittig, wird die Kontaktierung zu den Buchsen (s. nächster Absatz) beim Einschieben der Grundplatte in das Regal erschwert.





Die Buchsen habe ich nämlich fest an der Rückseite des Regalbodens montiert (s. Fotos). Dafür habe ich aus Alu-U-Profil kleine Böcke gebastelt. Die nehmen die Buchsen so auf, daß sie möglichst flach auf dem Regalboden aufliegen.

















Somit kontaktiert man beim Einschieben der Haube-Modell-Grundplatten-Einheit in das Regal auch gleich die beiden Bananenstecker-Buchsen-Anschlüsse! Da die ganze Führung nicht so präzise ist (in Maschinenführungen wollte ich nicht investieren…), daß die Stecker problemlos in die Buchsen gleiten, muß man ggf. durch leichtes Anheben der Grundplatte nachhelfen. Deshalb sollten die Stecker-/ Buchsen-Kombinationen auch nicht zu weit mittig montiert werden, weil man sie sonst von der Seite aus schlecht sehen kann und die meisten Regale mit der Rückseite zur Wand stehen dürften.
Natürlich kann man diese Schnittstelle auch anders lösen, z.B. durch eine fliegende Klinkenstecker- Verbindung (da hat man ja auch Plus und Masse an einem Stecker). Das wäre weniger aufwendig, aber man benötigt einiges an freier Kabellänge und dies hängt dann irgendwo herum, was mir nicht gefiel.







Von den Buchsen werden dann Klingeldrähte zum Kabelkanal (s. eine der vorhergehenden Folgen) geführt und laufen dann dort von den vier Regal-/Vitrinenebenen auf eine der vier zusammen.











Von diesem Punkt aus könnte ich nun alle vier Modellbeleuchtungen zentral ansteuern. Wie ich dies machen werde, weiß ich noch nicht (Positionsschalter,…). Ich muß z.B. erst sehen, ob die Versorgungsspannung bei allen 4 Modellen auf dem gleichen Wert liegt (4,5V). Es gibt ja auch Modelle mit z.B. 3 V. Wer will, kann natürlich hier auch einen PC oder eine Steuerplatine anschließen und seine Modelle im Discorhythmus blinken lassen. Ich habe mich hier momentan auf eine gut beschriftete Zusammenführung der 8 Kabel in eine Lüsterklemmenreihe begnügt. An die kann ich nun eine 4,5V-Flachbatterie (jaaa, es gibt sie noch käuflich!) oder ein Netzteil hängen.
Was mit dieser Lösung nicht funktioniert ist die Ansteuerung der Bremslichter und Tonfunktionen. Dafür gäbe es mehrere Ansätze: die Einstellung eines Testfahrers/einer Testfahrerin, welche die Pedale bzw. Hupenknöpfe auf Bitten betätigt. Das Anforderungsprofil an eine solche Person wäre u.a. eine Körpergröße von nicht mehr als 22,5 cm und die Akzeptanz einer sehr übersichtlichen Entlohnung. Dafür würde ich sogar eine kleine Tür in die Acrylhaube schnitzen.
Alternativ könnte man natürlich auf den Chip der Platine zugreifen oder Kontakte für den Lautsprecher, die Bremslichter usw. aus dem Modell herausführen. Ehrlich gesagt, wäre mir dies zu aufwendig und teilweise wohl auch kaum reversibel (z.B. Eingriffe in die Platine). Außerdem ist die Geräuschqualität nicht gerade besonders und der eigentliche Gag ist doch nicht, daß das Ding hupt, sondern daß es dies tut, wenn man auf den entsprechenden Knopf im Lenkrad drückt.
Aber dies kann natürlich jeder selbst nach eigenem Gusto gestalten.

Fortsetzung folgt! Alle Angaben ohne Gewähr!
VG
Gunnar

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Wabie
#16 Geschrieben : Donnerstag, 27. August 2020 16:00:04

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Hallo Gunnar,

dass mit der Spannungsversorgung ist eine gute Idee,
die 3 Knopfzellen im GT500 haben zusammen 4,5V und dein anderes Modell wird mit 3V betrieben. Du solltest das nicht mischen! Mach lieber einen Widerstand beim 3V Modell, der die restlichen 1,5V verbraucht. Oder betreibe alles mit 3V, die Frage ist bloß, ist die Beleuchtung dann noch hell genug?

Einen Widerstandsrechner findest du z.B. bei LEDs and More Wink

Ich habe die externe Spannungsversorgung für einen Bekannten vor nicht allzu langer Zeit gemacht.







Gruß Stefan
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MfG Stefan
gulo1984
#17 Geschrieben : Freitag, 28. August 2020 11:41:11

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Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Rückmeldung! Daß ich ein 3V-Modell nicht an 4,5V anschließe, ist klar. Die Widerstandslösung hatte ich mir auch schon überlegt. Wie die 4,5V bei 3V-Versorgung funzeln, habe ich noch nicht ausprobiert.
Da es bei mir wohl mittelfristig nicht bei einem Regal bleiben wird, muß ich sehen, ob ich nicht in einem nur 4,5V- und im anderen 3V-Modelle unterbringe.

Deine Adapter sind natürlich super, richtig professionell, Spitze! Da solltest Du die Möglichkeit einer Nebenerwerbsquelle prüfen BigGrin !
VG
Gunnar

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Starfire
#18 Geschrieben : Freitag, 28. August 2020 12:16:26

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Solche Adapter in Batterieform habe ich auch schon in Betrieb. Hier ist nur der Nachteil, das man dann z.B. 4,5V mit einer "Battreie" hat. Die beiden anderen Fächer müsste man dann kurzschließen. Dazu habe ich mir Batteriedummis aus Alu drehen lassen. Das war aus der Restekiste und hat daher kein Geld gekostet. Sieht aber edel aus.

Einige Ideen deiner Vitrine werde ich auch übernehmen. Da ich eine komplette Haube für mein Schiff habe, krieg ich die nicht mehr über das Modell wenn dieses im Regal steht. Da ist die Einschublösung ideal.
Elektrotechniker
#19 Geschrieben : Samstag, 29. August 2020 03:55:38

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Hallo,

Ich lese deinen Beitrag mit... Sehr interessant..

Wie wäre es denn, wenn du dir 2 Universalnetzteile besorgst?

Von Goobay zb, da kannst du Stufenweise die Spannungen umschalten.. Auch 3V und 4,5V

Hier der link (ich hoffe, ich darf den link posten) bei Amazon zb :

https://www.amazon.de/Go...targid=pla-563424373609

Gruß Marcel
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gulo1984
#20 Geschrieben : Samstag, 29. August 2020 20:54:43

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Hallo Marcel,

vielen Dank, ja, ein sehr guter Vorschlag! Dann muß man aber noch eine "Schutzschaltung" basteln, damit man nicht aus Versehen die 3V-Modelle mit 4,5V beaufschlagt. Wie geschrieben warte ich jetzt erst einmal ab, welches Regal welche Modelle beherbergen wird. Vielleicht bekomme ich ja eine bzgl. Spannung "sortenreine" Aufteilung hin.

VG
Gunnar

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